Mit 7,5 Mio. Stück übersteigt der veraltete Bestand an Gas-Heizwertheizkesseln immer noch bei weitem den Bestand an den effizienteren Gas-Brennwertheizkesseln von 5,8 Mio. Stück. Noch gravierender ist die hohe Diskrepanz zwischen veralteten Öl-Heizwertheizkesseln mit 5 Mio. Stück bei nur 0,7 Mio. Öl-Brennwertheizkesseln. „13,5 Mio. der ca. 21 Mio. Heizkessel in Deutschland sind veraltet und entsprechen nicht dem Stand der Technik“, so Oswald Wilhelm, Präsident des ZIV.
ZIV und BDH fordern die Politik dazu auf, die energetische Modernisierung des veralteten Heizungsanlagenbestands anzureizen. „Es gibt genug privates Kapital für die energetische Sanierung, allerdings muss dieses durch entsprechende staatliche Anreize mobilisiert werden“, so Andreas Lücke, Hauptgeschäftsführer des BDH. Als kontraproduktiv würde sich das in einigen politischen Kreisen angedachte Auslaufen der Förderung der preisgünstigen und hocheffizienten Brennwerttechnik erweisen. „Solche Signale zu setzen, blockiert die energetische Modernisierung. Die ambitionierten Klimaschutzziele der Bundesregierung rücken damit in immer weitere Ferne“, ergänzt Lücke (siehe auch Brennwertförderung? Vielleicht, aber eigentlich nein. GEB-Newsletter 14-2018)
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